Trockenlegung von Gebäuden - Mauerwerkstrockenlegung

Feuchtigkeit in Gebäuden

1. Aufsteigende Feuchtigkeit:

Sind keine oder nur mangelhafte Feuchtigkeitssperren (horizontal & vertikal) vorhanden, ist der Baukörper nicht zuverlässig vor der Feuchtigkeit im anliegenden Erdreich geschützt. Somit dringt Wasser mitsamt den, aus dem Erdreich gelösten Mineralien, Umweltgiften etc. in das Mauerwerk ein. Die verwendeten Baustoffe (Ziegel, Sand- & Natursteine, Beton & Zement,…) sind in der Regel porös, besitzen somit Kapillaren. Der hier vorhandene Kapillarsog sorgt dafür, dass salzhaltiges Wasser im Mauerwerk aufsteigen kann.

2. Kondensationsfeuchte:

Sind die Außenwände und Fenster nicht ausreichend gedämmt, und somit Wärmebrücken vorhanden, an denen der Taupunkt unterschritten wird, entsteht Kondensationsfeuchte. Wird der Innenraum dann nicht genügend geheizt, bzw. die Wände mit Schränken etc. zugestellt, sodass nicht ausreichend Strahlungswärme und Konvektion der Raumluft vorhanden ist, werden und bleiben die Wände nass.

3. Drückendes Wasser:

In seltenen Fällen kann der Grundwasserspiegel dramatisch ansteigen oder Starkregen in Hanglagen zu sogenanntem Druck- & Schichtenwasser führen und Kellerräume in kurzer Zeit überfluten. In Hochwassergebieten sind Überschwemmungen leider oft die Regel.

4. Wassereinbruch durch externe & interne Schäden:

Schäden an Dach, Fassade, Fallrohren und Wasserleitungen können ebenfalls zu erheblichen Feuchtigkeitsschäden führen.

Haben Sie ähnliche Schäden? Dann wenden Sie sich an uns! -> Kontakt

Auswirkungen der erhöhten Feuchtigkeit

Hat das Wasser Salze gelöst (aufsteigende Feuchtigkeit & drückendes Wasser), resultieren daraus nicht nur nasse Wände, welche die Wärmedämmung senken und somit Heizkosten erhöhen, sondern auch Salzausblühungen bzw. -Kristallisationen, wenn die Oberflächen abtrocknen. Letzteres sorgt dafür, dass Mauerwerk mechanisch zerstört werden kann. Weiterhin finden Schimmelsporen aus der Luft nun im Inneren (Keller & 1. Etage) aufgrund des hohen Durchfeuchtungsgrades gute Bedingungen vor, und großflächiger Schimmelbefall an Anstrichen, Tapeten, Holzverkleidungen, Möbeln usw. mitsamt Modergeruch sind häufig die Folge.

Sind im Wasser keine, oder nur in sehr geringem Maße, Salze gelöst (Kondensationsfeuchte, Dach- / Rohrleitungsschäden), bleibt die mechanische Zerstörung von Anstrichen und Putzen meist aus, und der Schimmelbefall ist häufig lokal eingeschränkt (Bsp. Fensterlaibungen, kalte Ecken etc.).

Schäden durch Feuchtigkeit im Keller. Haus, Mauer

In sämtlichen Fällen können durch Schimmel und Modergeruch nicht nur ästhetische Schäden auftreten, sondern auch gesundheitliche Folgen für die Bewohner. Darunter zählen allergische Reaktionen bis hin zu Atemwegserkrankungen und Schwächeerscheinungen durch die kontinuierliche Belastung des Immunsystems. Besonders anfällig hierfür sind Kleinkinder und ältere Menschen, deren Immunsystem nicht sehr stark ist, sowie Asthmatiker bzw. Menschen, die an Atemwegserkrankungen leiden.

Legende Feuchteschäden im Haus

MATROLAN®-System

Testbetrieb MATROLAN®-System

Testbetrieb möglich! Testen Sie das MATROLAN®-System für einen Monat und entscheiden sich dann. Ein Rückgang der Feuchtigkeit um min. 20% wird garantiert.

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Elektroosmotische Mauerwerkstrockenlegung und -Entsalzung

Bei aufsteigender Feuchtigkeit (Kapillarfeuchte) sowie nach Überschwemmungen, arbeitet das MATROLAN®-System äußerst zuverlässig. Bereits nach wenigen Wochen sind in der Regel signifikante Erfolge zu verzeichnen. Eine Austrocknung des Gebäudes auf Werte, welche in der DIN als Ausgleichsfeuchte definiert sind, und das Verschwinden von üblen Modergerüchen sind garantiert.

Vorteile des MATROLAN®-Systems

  • schnelle Installation innerhalb weniger Stunden
  • Kontrollmessungen und Protokolle zum Ist-Zustand (vor Installation) sowie über min. 3 Jahre an fest installierten Prüfstellen
  • kein aufwändiger Tiefbau, kein Sägen, kein Schmutz
  • fallende Heizkosten aufgrund steigender Isolationswerte der trocknenden Wände
  • Schimmelpilze und Hausschwämme verlieren ihre Lebensgrundlage, da die Oberflächen zuerst abtrocknen
  • hohe Umweltverträglichkeit (kein Einsatz chemischer Wirkstoffe)
  • sehr geringe laufende Kosten (~ 10-20 € jährliche Stromkosten)
  • keine baulich bedingten Einschränkungen des Systems bezüglich Objektgröße und Baustoffen
  • lückenlose Trocknung von Kellerwänden und Fußböden
  • Leistung zum Festpreis ohne versteckte Kosten
  • kostenfreie Erstanalyse bezüglich Ist-Zustand des Objektes und Durchführbarkeit
  • Testbetrieb über 2 Wochen möglich